iOS5 ist grossartig. Viele neue und wichtige Funktionen haben ihren Weg auf meine Mobilgeräte gefunden: leichtfüßige Mitteilungen, ein wirklich vernünftiger Messenger-Dienst, schneller Kamera-Zugriff, Twitter-Integration. Sogar einen kleinen Task-Manager gibt es nun unter iOS – man freut sich eben auch über Kleinigkeiten. Das iPad lässt sich nun via Airplay spiegeln und seine sperrige Tastatur aufteilen und an die Ränder schieben. Noch mehr Apps wurden in hellbraunes Leder eingeschlagen – die Optik ist wie immer Geschmacksache. Unterm Strich aber ist iOS5 gelungen, auch wenn das Killerfeature Siri Besitzern älterer iOS Geräte leider vorenthalten bleibt. Zusammen iOS5 wurde auch Apples neuer Cloud-Service iCloud gestartet, der MobileMe bis spätestens Juni 2012 vollständig ablösen wird. (weiterlesen …)
Nach ein einigen Wochen Lion unter den Fingern und vor den Augen, wird es Zeit eine rein subjektive und persönliche Bilanz zu ziehen: Mac OS X Lion ist … schön. Aber was kann Apple mit dem Löwen unterm Strich für den User erreichen? Schon in frühen Präsentationen ließ Apple kaum Zweifel daran, dass sich iOS und Mac OS X in zukünftigen Versionen annähern werden und Lion sollte den ersten Schritt dazu einleiten. Die Begeisterung der Kunden über die mobilen iOS-Geräte sollte bis hinein in den iMac oder das MacBook strahlen. Im Ergebnis kam hierbei bei Lion das Launchpad und das irritierend verdrehte Scrollen heraus – eine Neuerung die ich sofort deaktiviert habe.
Dass Apple sich gerne für die geschlossene Lösung entscheidet ist allgemein bekannt. Enttäuschend wird es allerdings, wenn Mobilgeräte mit Apfelrücken das eigene Quicktime-Format nicht verarbeiten können, nur weil sie mit Kameras anderer Hersteller aufgenommen wurden. So wird der amitionierte Hobby-Regisseur auf Reisen schwer enttäuscht, wenn er sein teures iPad 2 über das (ebenfalls teure) Camera Connection Kit mit seiner Panasonic-Kamera verbindet. Zwar kann er seine frisch gefilmten Clips in der Foto-App ansehen, in iMovie erscheinen sie deshalb noch lange nicht. Laut Apple Support-Website ist das aber ein Feature.
Der Begriff “Social Network” ist spätestens seit Facebook und Twitter im Bewusstsein der Deutschen angelangt. Häufig hört oder liest man über einen der genannten Plattformen in Nachrichten und Dokumentationen. Dies jedoch meistens im Zusammenhang mit der Organisation spontaner Großveranstaltungen (gerne auch bei Revolutionen), der Berichterstattung aus Gebieten mit stark eingeschränkter Pressefreiheit oder auch wenn brandneue Informationen sich über den Erdball verbreiteten noch bevor reguläre Pressekanäle davon zu berichten wussten. Zudem werden immer wieder angstschürende Berichte über den Missbrauch privater Daten oder Betrügereien über die einschlägigen politischen und medialen Kanäle verbreitet.
Social Networking trägt den Geruch des Modernen, des Neuartigen – eingebettet in die amorphe Gestalt des unfassbar großen und undurchsichtigen Internets. Für viele – insbesondere ältere Menschen – steht der Begriff im direkten Zusammenhang mit der Teenager-Generation (dabei ist den wenigsten bekannt, dass das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer bei Ende 30 liegt). Ihnen selbst jedoch fehlt der Zugang zu dieser Art menschlicher Interaktion, weil Ihnen teilweise nicht unbegründete Ängste den Weg versperren. (weiterlesen …)
Selten nehme ich iPhone Apps in diesem Blog auf, da es genügend andere informative Seiten über Neuerscheinungen in diesem Genre gibt. Mit der Gratis-App Photosynth, die ausgerechnet aus dem Hause Microsoft kommt, mache ich jedoch eine Ausnahme.
Photosynth ist Mitte April erschienen und erleichtert die Aufnahme von Panorama-Bildern, also das Aneinanderreihen von von Einzelaufnahmen aus einem Kameraschwenk zu einem zusammenhängenden Foto. Das Besondere an die App ist drei Aspekte: a) sie ist gratis; b) die Panoramaaufnahme erfolgt beim Schwenken automatisch. Das heisst, Photosynth erkennt den Übergang von einem Bild zum nächsten selbständig, ohne dass der Fotograf eine geeignete Nahtlinie finden muss. Zudem schließt die App bei 360°-Aufnahmen automatisch den Kreis; c) der User kann nach der Aufnahme durch eine 360°-Ansicht wischen. (weiterlesen …)
Das iPad 2: schlank, schnell und – endlich – mit zwei Kameras ausgestattet. Aber lohnt sich ein Umstieg wirklich, wenn man bereits ein iPad der ersten Generation besitzt? Ich habe mein neues iPad nun einige Tage im Dauerbetrieb getestet und komme zu der folgenden Erkenntnis: es kommt drauf an. Worauf? Auf den Einsatzzweck.
Profitieren werden sicherlich Spielenthusiasten und User mit Turbofingern, die ihren Geräten hinsichtlich ihrer Bedienungsgeschwindigkeit immer einen Schritt voraus sind. Dieser Typus von Benutzer wird die verbesserte Geschwindigkeit des neuen iPads zu schätzen wissen. Auch Menschen mit ausgeprägtem Hang zu mobilen Videochats wird die Frontkamera einen Mehrwert bereiten. Die Rückkamera ist übrigens für nichts wirklich zu gebrauchen, dies liegt simpel am umständlichen Handling des Geräts als Video- oder Fotokamera. (weiterlesen …)
Obwohl es bereits die zweite Generation des iPad ist, scheint es an Faszination nur wenig verloren zu haben. So entdeckte ich am Tag des Verkaufsstarts in Chicago noch Abends um halb neun eine gewaltige Menschenschlange vor dem Apple Store auf der Michigan Avenue – ich trat ein. So bekam auch ich die Gelegenheit mir Apples neues Tablett persönlich anzusehen. Am deutlichsten fällt das doch spürbar reduzierte Gewicht und die flache Bauform auf. Das Gerät liegt die nun deutlich geschmeidiger in der Hand. Auch wenn das weisse iPad 2 seine Liebhaber finden wird, so sagt mir dessen schwarzer Bruder doch immer noch mehr zu. Insgesamt wirkt das schwarze Gerät ein Stück hochwertiger. Die gesteigerte Rechen- und Grafikleistung konnte ich bei den vorinstallierten Apps nicht unbedingt feststellen. (weiterlesen …)
Mit der Einführung der Produktaufwertung für die MacBook Pro Linie, hat Apple als erster Computerhersteller Intel’s “Light Peak” Technologie industrialisiert. Die ursprünglich auf Basis von Lichtwellenleitern konzipierte Schnittstelle zwischen Rechnern und Peripheriegeräten, kommt bei Apple in einer günstigen kupferleitungsbasierten, zweikanaligen Version auf den Markt. Intel und Apple stellen sich damit an, bestehende Schnittstellenstandards wie USB und Firewire abzulösen. Die hohe Übertragungsrate von bisher 10GBit/s je Kanal erlaubt es große Datenmengen zwischen Notebook, Monitor, Festplatten etc. auszutauschen, wobei bis zu 6 Geräte je Thunderbolt-Anschluss in Reihe geschaltet werden können (weiterlesen …)
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